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Front gegen „Abzocke beim Arzt“: Mainpost informiert über angeblich umstrittene Selbstzahler-Angebote

Opposition und Krankenkassen wollen die ungezügelte Ausbreitung umstrittener Selbstzahler-Angebote beim Arzt eindämmen.

Nach einer Kurznotiz der Regionalzeitung MAINPOST vom 11.5.2012 würden sich immer öfter Kassenpatienten auf sogenannte Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) einlassen. Hier werden als Beispiele Ultraschalluntersuchungen oder Augendruckmessungen genannt. Experten würden am Nutzen zweifeln. „In erster Linie sind IGe-Leistungen eine Abzocke der Patienten“, „Oft sind sie nicht sinnvoll – schon gar nicht für ihren Preis“ sei aus politischen Gesundheitsexpertkreisen zu hören. Der Bundestag befasse sich in den kommenden Wochen mit den Vorstellungen zur Eindämmung der IGe-Leistungen. Kommentar: Aus medizinisch-vorbeugender Sicht und unter dem Aspekt der Früherkennung von Krebsvorstufen sind jedoch gerade gynäkologische Ultraschalluntersuchungen und verschiedenen Labortests in vielen Fällen nachweislich sinnvolle Ergänzungen zum Basisvorsorge-Programm der Krankenkassen. Entscheidend hierbei ist jedoch die ausführliche Beratung durch den spezialisierten Facharzt. Hier sollte jeder PatientIn kritisch beurteilen, ob sie/er sich ausreichend informiert fühlt. Keinesfalls sollte ein IGeL-Angebot am Praxistresen ohne individuelles, ausführliches ärztliches Gespräch akzeptiert werden. Denn genau diese "Selbstzahlerleistungspolitik am Tresen" einiger weniger Ärzte bringt die große Zahl seriöser Praxen in Misskredit und muss entschieden bekämpft werden. Es bleibt zu hoffen, dass die Politik nicht ein weiteres Mal diejenigen bestraft, die sich professionell, hochqualifiziert und aufopferungsvoll dem Wohle ihrer Patienten verschrieben haben.
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