Frauenärzte Würzburg -  Logo

0931 / 13057    Fax 0931/13059
info@frauenaerzte-wuerzburg.de
facebook.com/frauenaerztewuerzburg

Kaiserstraße 26  97070 Würzburg

Datenschutzverodnung der EU

DSGVO

Datensparsamkeit“ ist die Devise der DSGVO. Das heißt, Unternehmen dürfen nur jene Daten ihrer Kunden oder Nutzer abfragen, die für den betreffenden Zweck auch benötigt werden. Zudem bestehen umfangreiche Dokumentationspflichten über die Datenspeicherung und -verarbeitung.Bei Verstößen drohen hohe Strafen von bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu vier Prozent des gesamten weltweiten Jahresumsatzes. Bei geringen Vergehen können aber auch Verwarnungen ausgesprochen werden. Im Falle von Bußgeldern müssten diese verhältnismäßig ausfallen. „Bei sichtbarerer Zusammenarbeit werden sie moderat bleiben“, sagt die Berliner Datenschutzbeauftragte Maja Smoltzcyk. Wer also nicht willentlich oder wissentlich Datenmissbrauch in großem Stil zu verantworten hat, braucht vor den Behörden keine Angst zu haben.Als größere Bedrohung sehen viele Unternehmen daher auch Abmahnungen von Anwälten und Konkurrenten. „Das ist eine Gefahr“, sagt Achim Berg, Präsident des Digitalverbands Bitkom. Wie groß das Problem wird, ist schwer abzuschätzen. „In den Grundlagen gelten die meisten Regeln in Deutschland schon seit Jahren“, sagt Jan Philipp Albrecht (Grüne), der die Regeln maßgeblich miterarbeitet hat. Die Abmahnanwälte hätten daher schon jetzt in vielen Fällen Datenschutzverstöße ausnutzen können.Anbieter von Dienstleistungen oder Waren müssen auch die Sicherheit der erhobenen Kundendaten gewährleisten. Das kann bedeuten, dass Unternehmen diese Informationen verschlüsseln müssen. Kunden oder Nutzer von im Internet aktiven Firmen haben zudem ein Auskunftsrecht über die eigenen gespeicherten Daten.Zudem haben Nutzer künftig ein „Recht auf Vergessen“. Das heißt, die Unternehmen müssen auf Antrag alle personenbezogenen Daten löschen. Sie haben außerdem ein Anrecht darauf, ihre Daten mitzunehmen, wenn sie den Anbieter wechseln wollen. Dabei müsste ein soziales Netzwerk beispielsweise Kopien aller veröffentlichten Einträge oder Fotos zur Verfügung stellen. Schwieriger dürfte es mit dem eigentlich Interessanten sein: den Verbindungen mit Freunden im Netzwerk. Da Informationen darüber auch deren Rechte berühren, dürfen Facebook & Co die Herausgabe wohl verweigern.

Newsübersicht
Neuere News | Ältere News