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Zytologie

Unser Labor liefert Ihnen seit 1974 zuverlässige gynäkologische, Mamma- und sonstige Zyto-Diagnostik. Dr. Pöhls hat zum 01.11.2010 die Laborleitung übernommen. Er betreibt die Zyto-Diagnostik seit 1994 und hat das Laborspektrum um die HPV-Diagnostik (HC2), Dünnschichtzytologie und Dual-stain-Diagnostik p16/Ki-67 erweitert. Ihm zur Seite stehen drei erfahrene Zytologie-Assistentinnen.

 

 

Konventionelle gynäkologische Zyto-Diagnostik

 

Entscheidend für die Qualität der Laborleistung im Bereich der Standard-Früherkennungs-Diagnostik der Zervix ist die Angabe relevanter anamnestischer Angaben und die korrekte Abnahmetechnik. Der Nachweis endozervikaler Zellen steht dabei im Zentrum der Qualitätssicherung. Nur eine Entnahme mit Endozervikalbürste oder Spatel kann empfohlen werden.

Die Bewertung der zytologischen Präparate erfolgt nach der Deutschen Zytologischen Klassifikation seit 1990 entsprechend den Münchner Nomenklatur II.

 

Ab 1. Januar 2015 tritt nun doch KV-verbindlich die neue Münchner Nomenklatur III inkraft.

Die alte Nomenklatur verliert somit, wie auch das alte Formular für Krebsfrüherkennung die Gültigkeit und darf nach dem 31.12.2014 nicht mehr verwendet werden. Ersetzt wird es durch das neue Muster 39, das über die einschlägigen Quellen erworben werden kann. Die Pap-Gruppe wird hierbei jetzt alphanumerisch vom Labor eingetragen. Besondere Wichtigkeit haben jedoch die ergänzenden Bemerkungen (Ausschnitt Muster 39).

Hiermit reagieren die verantwortlichen Fachgesellschaften und Arbeitsgruppen auf die Forderung der Anpassung des nationalen Bewertungsschemas an das Bethesda-System von 2001. Dies ist weitestgehend gelungen.

Entscheidend für den Anwender sind jedoch die eingearbeiteten Empfehlungen, die derzeit in einer evidenzbasierten Leitlinie für Deutschland erarbeitet werden.

Um Verwechslungen zu vermeiden, ist es unerlässlich, sich mit den Neuerungen auseinanderzusetzen.

Die bisherigen Gruppen I und II sind nun in eine einzige Gruppe I zusammengefasst. Hier erfolgt die Kontrolle im Vorsorgeintervall.

Die Gruppen mit Auffälligkeiten II-V unterscheiden nochmals nach Herkunft plattenepitheliale, glanduläre, endometriale und andere/unklare Veränderungen.

Die neue Gruppe II ist kontrollbedürftig aufgrund ananmnestischer und/oder zytologischer Kriterien.

Die Gruppe IIID wird jetzt in leichte oder mäßige Dysplasien gesplittet.

 

Eine kommentierende Broschüre der Deutschen Gesellschaft für Zytologie finden sie hier.

 

 

Gynäkologische Dünnschichtzytologie

 

Neben der konventionellen Diagnostik bieten wir die Dünnschichtzytologie der Zervix nach dem ThinPrep-Verfahren der Fa. Hologic an. Probeentnahmegefäße stellen wir Ihnen kostenfrei zur Verfügung. Hinweise zur korrekten Entnahmetechnik finden Sie hier.

 

 

Proliferationsmarker p16/Ki-67 (Dual-stain-Test)

 

Neben der etablierten HPV-Diagnostik nach dem Hybrid-Capture-2-Verfahren können auffällige zytologische Befunde durch Nachweis der Proliferationsmarker p16 und Ki-67 auf in ihrer malignen Entartungstendenz bewertet werden. Dies unterstützt die Entscheidung zur operativen Sanierung, auch bei noch IIID-Befunden. Kostenübernahmeverhandlungen dieser Leistungen unseres Labors bei den Trägern der GKV sind im Gange. Zur Zeit steht dieser Test jedoch nur im Rahmen der PKV und IGeL zur Verfügung. 


 

Mamma-Zytologie

 

Mammapunktions- und -sekretionszytologie gehören ebenfalls zu unseren Standardverfahren.

 

 

Peritoneal-Zytologie

 

Auf Anfrage führen wir auch zytolgische Untersuchungen von Aszitespunktaten durch.


 

Für Anfragen stehen wir gerne zur Verfügung.
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